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Fachbeiträge

Beitrag 1 · erschienen

Versorgungswerk: Keine Diagnose ohne alle Befunde

Sechs übersehene Befunde zur ärztlichen Altersversorgung — eine Auswertung von Rechtsnormen, Geschäftsberichten und amtlicher Statistik

Kein Arzt stellt eine Diagnose, bevor alle Befunde vorliegen — und keiner unterschätzt den stummen Befund. Die Hypertonie ohne Beschwerden, das Vorhofflimmern ohne Palpitationen: Was nicht wehtut, ist nicht harmlos, sondern nur unentdeckt.

Die sechs Befunde dieses Beitrags verhalten sich genauso: Bis zum Ruhestand verursachen sie keine Symptome, manifest werden sie mit dem ersten Rentenbescheid — wenn sich nichts mehr korrigieren lässt. Sie kennen die Anamnese Ihrer Patienten. Kennen Sie die Ihres Versorgungswerks?

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Beitrag 2

Ärztliche Versorgungswerke: Der Kammerbezirk entscheidet mit

Sechs übersehene Befunde aus dem Vergleich von achtzehn Geschäftsberichten

  • Die ausgewiesenen durchschnittlichen Altersrenten reichen von 1.850 € bis 2.930 € im Monat — bei gleicher Approbation und gleicher Beitragsdauer.
  • Jedes bislang geprüfte Werk hat seinen Rechnungszins gesenkt; die Absenkung wirkt ausschließlich auf künftige Beiträge, also auf die jüngeren Jahrgänge.
  • Wie viel ein Werk überhaupt veröffentlicht, unterscheidet sich erheblich — von achtzig Seiten Geschäftsbericht bis zu drei.
In Vorbereitung

Beitrag 3

PKV oder GKV: Die unerwarteten Wechselwirkungen

Sieben übersehene Befunde zu einer Entscheidung, die am Berufsanfang fällt und im Ruhestand wirkt

  • § 106 SGB VI gewährt privat versicherten Rentnern einen Beitragszuschuss — bemessen an der gesetzlichen Rente. Wer keine hat, bekommt keinen.
  • Der Weg in die günstige Krankenversicherung der Rentner ist für Ärztinnen und Ärzte faktisch verschlossen; ab dem 55. Lebensjahr ist auch die Rückkehr in die gesetzliche Versicherung gesetzlich versperrt.
  • Dieselbe Systemlücke trifft den Arzt damit auf beiden Wegen — ob privat oder gesetzlich versichert.
In Vorbereitung
Tamer Citirgi

Tamer Citirgi

Diplom-Kaufmann (Universität Mannheim) · Institut für Mittelstandsforschung der Universität Mannheim · Dozent für Marketing an der Dualen Hochschule Mannheim

Arbeitet seit über zwanzig Jahren ausschließlich mit Ärztinnen, Ärzten und akademischen Heilberufen. Fachlicher Schwerpunkt sind die Wechselwirkungen zwischen Sozialversicherungsrecht, Besteuerung und Kapitalanlage — jene Übergänge, an denen die in dieser Reihe beschriebenen Effekte entstehen und die von keiner der beteiligten Einzeldisziplinen vollständig erfasst werden.

Veröffentlichung: Beiräte in mittelständischen Unternehmen. Veröffentlichungen des Instituts für Mittelstandsforschung, Band 35, Mannheim 1998.